Wenig echtes Fleisch, schlechte Deklaration und Schlachtabfälle

Wenn Du einen Hund hast, liegt Dir sein Wohlbefinden sicherlich sehr am Herzen. Du möchtest, dass er gesund und glücklich ist, und ein wichtiger Teil davon ist die Ernährung.

Doch wusstest Du, dass viele Hundefutterhersteller in ihrer Produktion auf fragwürdige Methoden setzen?

Oftmals wird wenig echtes Fleisch verwendet, die Deklaration der Inhaltsstoffe ist mangelhaft und es werden Schlachtabfälle verarbeitet.

In diesem Beitrag erfährst Du, was sich wirklich in vielen handelsüblichen Hundefuttern verbirgt und worauf Du achten solltest, um Deinem Vierbeiner das Beste zu bieten.

Wenig echtes Fleisch – Was wirklich im Hundefutter steckt

Eines der größten Probleme bei vielen Hundefuttern ist der geringe Anteil an echtem Fleisch. Hunde sind von Natur aus Fleischfresser und benötigen eine proteinreiche Ernährung, um gesund zu bleiben. Doch viele Hersteller setzen auf billigere Zutaten und füllen ihre Produkte mit Getreide und pflanzlichen Proteinen auf. Warum? Weil echtes Fleisch teuer ist und die Produktionskosten in die Höhe treibt.

Reico bietet artgerechtes und naturbelassenes Hundefutter. MaxidogVit Geflügel z.b hat einen echten Fleischanteil von 69 %.

Die Bedeutung von echtem Fleisch in der Hundeernährung

Echtes Fleisch liefert hochwertige Proteine, die für den Muskelaufbau, die Immunabwehr und viele weitere wichtige Körperfunktionen unerlässlich sind. Proteine aus Fleisch sind leicht verdaulich und enthalten alle essentiellen Aminosäuren, die Dein Hund braucht. Wenn Hundefutter nur wenig echtes Fleisch enthält, bekommt Dein Hund nicht die Nährstoffe, die er benötigt, um optimal zu gedeihen.

Schlechte Deklaration – Verwirrung auf der Verpackung

Ein weiteres großes Problem bei vielen Hundefutterherstellern ist die schlechte Deklaration der Inhaltsstoffe. Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, die Inhaltsstoffe auf ihren Verpackungen aufzuführen, aber viele nutzen Schlupflöcher und unklare Begriffe, um die wahre Qualität ihres Futters zu verschleiern.

Versteckte Zutaten und irreführende Begriffe

Begriffe wie „Fleischmehl“ sind oft ein Hinweis darauf, dass minderwertige Teile des Tieres verwendet wurden, wie Hufe, Schnäbel oder Federn. Diese Bestandteile sind nährstoffarm und schwer verdaulich. Auch der Begriff „geschmacksverstärkt“ kann bedeuten, dass künstliche Aromen hinzugefügt wurden, um das Futter für den Hund attraktiver zu machen, obwohl die Basiszutaten minderwertig sind. Reico Hundefutter ist frei von künstlichen Zusatz-, Aroma- und Konservierungsstoffe .

Schlachtabfälle im Hundefutter

Einer der umstrittensten Aspekte in der Hundefutterindustrie ist die Verwendung von Schlachtabfällen. Diese Abfälle sind die Teile des Tieres, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind, wie Innereien, Knochen, Haut und Fett. Während einige dieser Teile durchaus Nährstoffe enthalten, werden oft auch minderwertige und kaum verdauliche Bestandteile verwendet. In Reico Hundefutter dagegen. sind die tierische Nebenerzeugnisse: Herz, Pansen, Leber, Lunge, Niere. Es werden keine Schlachtabfälle verarbeitet.

Warum Schlachtabfälle problematisch sind

Die Qualität der Schlachtabfälle kann stark variieren. Hochwertige Innereien wie Leber und Herz können durchaus gesund sein, doch oft landen minderwertige Abfälle im Futter. Diese sind schwer verdaulich und liefern nicht die gleichen Nährstoffe wie echtes Muskelfleisch. Zudem kann die Herkunft und Qualität dieser Abfälle sehr unterschiedlich sein, was zu Inkonsistenzen in der Ernährung Deines Hundes führt.

Gesetzliche Regelungen und deren Umgehung

Obwohl es gesetzliche Regelungen gibt, die vorschreiben, welche Teile eines Tieres in Hundefutter verwendet werden dürfen, gibt es viele Grauzonen. Hersteller nutzen oft kreative Wege, um die Verwendung von minderwertigen Zutaten zu verschleiern.

Wie Du gutes Hundefutter erkennst

Angesichts dieser Probleme fragst Du Dich vielleicht, wie Du ein gutes Hundefutter für Deinen Liebling erkennst. Hier sind einige Tipps, die Dir helfen können:

1. Hochwertige Proteine an erster Stelle

Achte darauf, dass Fleisch als erster oder zweiter Bestandteil auf der Zutatenliste steht. Dies zeigt, dass der Hauptbestandteil des Futters aus echtem Fleisch besteht. Begriffe wie „Hühnchen“, „Rind“ oder „Lamm“ sind klare Indikatoren für hochwertige Proteine.

2. Klare Deklaration der Inhaltsstoffe

Vermeide Produkte mit unklaren Sammelbegriffen. Suche nach Futter, das eine detaillierte und transparente Liste der Inhaltsstoffe bietet. Begriffe wie „getrocknetes Hühnchenfleisch“ oder „frisches Lammfleisch“ sind klar.

3. Keine unnötigen Füllstoffe

Viele Hundefutter enthalten Füllstoffe wie Mais, Weizen oder Soja. Diese Zutaten sind billig und dienen dazu, das Futtervolumen zu erhöhen, bieten aber wenig Nährwert. Ein gutes Hundefutter sollte nur minimale Mengen dieser Füllstoffe enthalten.

4. Frei von künstlichen Zusätzen

Künstliche Farb-, Geschmacks- und Konservierungsstoffe haben in hochwertigem Hundefutter nichts zu suchen. Achte darauf, dass das Futter Deines Hundes frei von solchen Zusätzen ist.

5. Vertrauenswürdige Marken und Hersteller

Informiere Dich über die Hersteller. Marken, die Wert auf Qualität legen, informieren transparent über ihre Produktionsmethoden und die Herkunft ihrer Zutaten. Sie bieten oft auch Zertifikate und Qualitätsnachweise an.

Alternativen zu kommerziellem Hundefutter

Wenn Du ganz sicher gehen möchtest, was in den Napf Deines Hundes kommt, kannst Du auch über Alternativen zum kommerziellen Hundefutter nachdenken. Hier sind einige Optionen:

1. Selbstgekochtes Hundefutter

Selbstgekochtes Futter ermöglicht es Dir, die Kontrolle über die Zutaten und deren Qualität zu behalten. Du kannst frisches Fleisch, Gemüse und gesunde Kohlenhydrate verwenden, um eine ausgewogene Mahlzeit für Deinen Hund zuzubereiten. Allerdings solltest Du Dich gut informieren oder einen Ernährungsberater für Hunde konsultieren, um sicherzustellen, dass Dein Hund alle notwendigen Nährstoffe erhält. Um das mineralische Gleichgewicht herzustellen gibt man Petmin von Reico zum frisch gekochtem Hundefutter.

2. Rohfütterung (BARF)

Die Rohfütterung, auch bekannt als BARF (Biologically Appropriate Raw Food), basiert auf der Idee, dass Hunde am besten mit einer rohen Ernährung gedeihen. Diese Methode beinhaltet die Fütterung von rohem Fleisch, Knochen und Organen sowie Obst und Gemüse. Auch hier ist es wichtig, sich gründlich zu informieren, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten und gesundheitliche Risiken zu minimieren. Auch hier solltest Du Petmin hinzufügen um deinen Hund mit allen Vitaminen und Mineralien zu versorgen.

3. Hochwertiges Trocken- und Nassfutter

Es gibt auch kommerzielle Hundefutter, die hohe Qualitätsstandards erfüllen. Diese Produkte sind oft teurer, aber sie bieten die Sicherheit, dass nur hochwertige Zutaten verwendet werden. Schau nach Bio- oder Premium-Marken, die sich durch Transparenz und Qualität

Fazit: Bewusste Entscheidungen für die Gesundheit Deines Hundes

Die Wahl des richtigen Hundefutters ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden Deines Hundes. Indem Du Dich über die gängigen Praktiken in der Hundefutterindustrie informierst und bewusste Entscheidungen triffst, kannst Du sicherstellen, dass Dein Hund eine nährstoffreiche und gesunde Ernährung erhält.

Achte darauf, die Zutatenliste sorgfältig zu lesen und Dich für Produkte zu entscheiden, die echtes Fleisch und klare Deklarationen bieten. Vermeide Futter mit unklaren Sammelbegriffen und Schlachtabfällen, und ziehe alternative Fütterungsmethoden in Betracht, wenn Du die volle Kontrolle über die Ernährung Deines Hundes haben möchtest.

Denke daran: Dein Hund vertraut darauf, dass Du die besten Entscheidungen für ihn triffst. Indem Du Dich informierst und kritisch hinterfragst, was in den Napf kommt, tust Du das Beste für Deinen treuen Begleiter. Dein Hund wird es Dir mit Gesundheit, Energie und einem glücklichen Leben danken.

Eine kostenfreie Futterberatung gibt es bei deiner Ernährungsberaterin für Hunde.

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